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Crowdfunding

 

Crowdfunding ist der Überbegriff über viele unterschiedliche Möglichkeiten, bei denen Privatpersonen einem Unternehmen Geld geben. Dies kann in Form von Spenden oder Vorauszahlung sein. Weiters gibt es Crowdlending und besonders Crowdinvesting. Für Crowdfunding gibt es in Österreich keine genaue, rechtliche Definition. Auch die Begriffe Crowdlending und Crowdinvesting sind nicht exakt spezifiziert und eine genaue Abgrenzung ist meistens nicht möglich, allerdings auch nicht nötig. Bei uns investiert man in qualifizierte Nachrangdarlehen. Die genauen projektspezifischen Bedingungen finden Sie bei dem jeweiligen Projekt.

    1. Sie wählen sich einen Unternehmer aus, dem Sie Kapital zur Umsetzung eines konkreten Projektes überlassen möchten.
    2. Durch Ihre „Zeichnung“ werden dem Unternehmer 100% Ihres Kapitals als Darlehen zur Verfügung gestellt. Dieses Darlehen ist ein sogenanntes Nachrangdarlehen. Dies bedeutet ein ähnlich hohes Risiko wie bei einer direkten Unternehmensbeteiligung, weil dieses Darlehen im Insolvenzfall erst nach allen anderen Verbindlichkeiten zurückbezahlt werden darf.
    3. Wir vermitteln an viele gleich gesinnte Investoren, so daß aus vielen kleinen Geldgebern ein großer Investor entsteht. Deswegen nennt man diesen Vorgang auch Schwarmfinanzierung.
    4. Die Banken rechnen die von Ihren gegebenen Nachrangdarlehen den Eigenmitteln des Unternehmens zu, daher steigt dessen Kreditwürdigkeit und eine Bank finanziert den restlichen Teil des Projektes.
    5. Der Unternehmer kann seinen Investoren daher für solches Risikokapital eine hohe Verzinsung bezahlen (5% - 8% p.a.)
    6. Der Unternehmer setzt mit seinem eigenen Geld, mit Ihrem Geld und mit dem Kapital der Bank das angeführte Projekt um.
    7. Mit der Realisierung seines Projektes und dem anschließenden Verkauf macht der Unternehmer seinen geplanten Gewinn.
    8. Aus diesen Rückflüssen wird ihr Kapital und das der Banken samt Zinsen zurückbezahlt.
    9. Somit ist eine Win – Win Sitiuation passiert: Sie erhalten eine attraktive Verzinsung und haben ein Projekt ermöglicht, das für den Unternehmer ohne ihr Risikokapital nicht umsetzbar gewesen wäre.

      Seit 2015 existieren gesetzliche Rahmenbedingungen, die es auch Kleinanlegern ermöglichen, bereits kleine Beträge gewinnbringend im Crowdinvesting zu veranlagen. Dabei investieren viele private Personen in ein Unternehmen und ermöglichen es dem Unternehmen wiederum Investitionen zu tätigen und noch erfolgreicher zu werden. Dafür erhalten Sie als Investor attraktive Zinsen.

      Crowdinvesting ist eine spezielle Art von Crowdfunding. Investiert wird direkt in das Kapital des Unternehmens. Durch die derzeitige Situation bei den Banken ist die Eigenkapitalquote von Unternehmen besonders wichtig. Denn viele Unternehmen brauchen mehr Eigenkapital, um weitere Bankenkredite für Projekte zu erhalten. Daher ist es wichtig, dass die Unternehmen Nachrangkapital erhalten, welches dem Eigenkapital zugerechnet werden kann.

      Da Crowdkapital für Unternehmen diese hohe Bedeutung hat, sind sie bereit dafür höhere Zinsen zu zahlen. Für den Bankkredit sind die Zinsen deutlich niedriger, was in Summe einen attraktiven Durchschnittszinssatz ergibt. Der höhere Crowdinvesting-Zinssatz kompensiert das höhere Risiko, da Crowdkapital im Insolvenzfall nachrangig gegenüber einem Bankkredit behandelt wird. Natürlich ist beim Investieren grundsätzlich immer auf eine ausreichende Risikostreuung zu achten und es ist ratsam in mehrere unterschiedliche Projekte zu investieren.

      Ihre persönliche Risikoeinstellung und die Veranlagung des eigenen Gesamtvermögens sollte ebenfalls bei der Investitionsentscheidung berücksichtigt werden. Wenn Sie beispielsweise den Großteil Ihres Geldes auf Sparbüchern haben, dann kann es empfehlenswert sein, einen Teil dieses Geldes in Crowdinvesting-Projekte zu veranlagen, um so höhere Zinsen zu erhalten. Wenn Sie bereits einen hohen Teil Ihres Vermögens in Aktien investiert haben, kann es ebenfalls empfehlenswert sein einen Teil in Crowdinvesting-Projekte zu investieren, um eine Risikodiversifikation zu erzielen.

      Durch die derzeit niedrigen Bankzinsen und die Inflation, verliert Ihr Geld derzeit an Wert, wenn Sie es auf Sparbüchern „lagern“. Mit uns eröffnen sich als Alternative profitable Investitionsmöglichkeiten in betriebswirtschaftlich geprüfte Projekte von Österreichischen KMU Unternehmen.

      Ihre Vorteile auf einen Blick:

      • Sie profitieren von hohen Renditen (5% - 8%) p.a. auf Ihr eingesetztes Kapital.
      • Sie profitieren von kurzen Laufzeiten (24 – 72 Monate). Danach erhalten Sie Ihr Geld samt Zinsen vollständig zurück.

      Sie wissen genau wohin Ihr Geld fließt und erhalten laufenden Überblick über die Entwicklung.

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      Gold

      Seit tausenden Jahren haben die Menschen dem Gold höchsten Wert beigemessen. Gold stand und steht für die größtmögliche Wertfülle. Um die Kaufkraft des Goldes, die allein ein Garant für materielle Sicherheit ist, langfristig zu erhalten, ist es demnach ebenso zeitlos wie zeitgemäß, einen eigenen Bestand an Edelmetallen auf zu bauen.

      • Versicherung des Geldes
      • Kaufkrafterhalt
      • Inflationsschutz
      • Werterhalt
      • Sicherer Hafen
      • Währungsersatz
      • Krisensicher, Krisenwährung
      • Nicht zu entwerten
      • Unabhängige von Banken und Investmenthäuser
      • Frei von Zahlungsversprechen Dritter
      • Kein Ausfallrisiko, Gold kann nie wertlos werden
      • Steuerbevorzugt
      • Besitz ist anonym
      • Zusätzliche Altersvorsorge
      • Industrielle Nachfrage steigt
      • Knapp und beschränkt verfügbar, nur noch ca. 25 Jahre
      • Mobiler, greifbarer und liquider physischer Sachwert
      • Flexibler An- und Verkauf, täglich weltweit in Geld zu tauschen
      • Im Gegensatz zu Papiergeld nicht beliebig vermehrbar
      • Schafft Werte Generationen
      • Ein Zahlungsmittel, so alt wie die Menschheit

      Auf die Schnelle Geld zu drucken, um in Krisenzeiten die Nachfrage nach Konsumgütern zu beleben, ist keine Lösung, denn ein Überfluss an Geld bedeutet immer ein Defizit an Wert; die Kaufkraft des Geldes sinkt. Gold ist nicht von Wertverlust bedroht, denn seine Kaufkraft bleibt selbst bei Inflation und Währungsumstellung erhalten. Zwar ändert sich der in Geld ausgedrückte Preis für eine bestimmte Menge Gold, die Kaufkraft dieser Menge jedoch bleibt über Jahrhunderte konstant

      Gold ist knapp, die Nachfrage danach steigt jedoch kontinuierlich. Dabei geht es nur untergeordnet um die Herstellung von Schmuck oder Luxusgütern. Hightech-Geräte und Speichermedien enthalten  ebenso Gold wie anspruchsvolle Medizintechnik. Auch moderne Umwelttechnik wäre ohne den Einsatz von Gold undenkbar. Der wachsende Bedarf an Gold garantiert somit nicht nur den Werterhalt, sondern darüber hinaus eine beständige Werteentwicklung. Wer daran teilhaben will, sollten sich schnell entscheiden, denn die gesamten Goldbestände der Welt ergeben lediglich einen Würfel mit einer Kantenlänge von 20,5 Metern.

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      Investmentfonds

      Das Ziel von Investmentfonds ist, auch kleineren Sparern dieselben Vorteile zu verschaffen, wie institutionellen Anlegern (Banken, Versicherungen, etc.). Dabei zählen Fonds zu den flexibelsten Formen der Geldanlage. Sie können einmal oder monatlich investieren oder in anderen Zeitabständen einen fixen Betrag sparen, sowie das alles miteinander kombinieren. Es gibt in der Regel keine fixen Laufzeiten oder Bindungsfristen. Ihr Kapital ist jederzeit für Sie verfügbar, denn alle Fondsgesellschaften sind dazu verpflichtet, Ihre Anteile zum aktuellen Kurswert zurücknehmen.

      Bei einem Investmentfonds investieren Anleger nicht nur in ein Wertpapier, sondern zum Beispiel gleich in viele verschiedene Aktien. So wird das einbezahlten Vermögen breit gestreut und das Risiko deutlich minimiert.

      Schon ab €40.- monatlich in Fonds investieren

      Bereits ab einem Betrag von nur €40.- monatlich Investmentfonds auch Kleinanlegern an den Kapitalmärkten weltweit teilzunehmen; Barveranlagungen sind schon ab €2.500.- möglich.

       

       

      Bitte beachten Sie:

      Eine Finanzanlage ist typischerweise auch mit gewissen Risiken verbunden, die vor einer Anlageentscheidung immer beachtet werden müssen. Der Wert einer Anlage sowie das hieraus bezogene Einkommen können Schwankungen unterliegen und sind nicht garantiert. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Anleger die investierte Summe nicht zurück erhält. Eine Diversifizierung kann das Marktrisiko zwar reduzieren, dennoch nicht gänzlich davor schützen. Bevor Sie sich für eine Anlage in Fonds entscheiden, sollten Sie sich jedenfalls unbedingt von einem professionellen Anlageexperten beraten lassen.

       

       

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      Private Equity

      Begriffsdefinition 

      Private Equity als eigene Anlageklasse des Kapitalmarkts bedeutet Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen mit Eigenkapital.

      Private steht dabei für den „nicht öffentlichen“ Charakter der Anlageklasse Private Equity. Das Gegenstück bildet das sogenannte Public Equity, also die Finanzierung über Eigenkapital, das an öffentlichen Börsen in Form von Aktienkapital aufgenommen wird.

      Equity unterstreicht den Eigenkapitalcharakter von Private Equity. Während Fremdkapital, das Unternehmen von Banken und Versicherung als Darlehen zur Verfügung gestellt wird, mit einer vorrangigen, festen Verzinsung abgegolten wird, nimmt Eigenkapital uneingeschränkt am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil.

      Der Eigenkapitalinvestor unterliegt damit einem höheren Risiko, da Verluste zunächst mit dem Eigenkapital verrechnet werden. Dementsprechend profitiert er bei positiver Unternehmensentwicklung weit über der dem Fremdkapitalgeber gewährten Verzinsung.

      Die Eigentumsrechte an einem Unternehmen sind grundsätzlich ähnlich weitreichend wie die Eigentumsrechte an anderen Vermögensgegenständen. Es gilt im Grundsatz: Der Eigentümer hat die nachhaltigste Entscheidungsgewalt.

      Fremdkapital, das Unternehmen von Banken und Versicherungen zur Verfügung gestellt wird, ist nicht mit Eigentumsrechten verbunden. Der Fremdkapitalgeber hat lediglich Einsichts- und Informationsrechte.

      Private Equity Fonds stellen Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung und erhalten dafür Anteile am Unternehmen. Die damit verbundenen Eigentumsrechte sichern nicht nur die uneingeschränkte Beteiligung am Gewinn, sie garantieren über weitreichende Kontroll- und (Mit-)Bestimmungsrechte den Einfluss auf die wichtigsten Entscheidungen in einem Unternehmen. Der Eigentümer bestimmt, wer Manager (= angestellter Verwalter) eines Unternehmens wird und legt den grundsätzlichen Entscheidungsspielraum für dessen unternehmerische Aktivitäten fest.

      Je größer der Anteil am Unternehmen, desto ausgeprägter ist die Entscheidungsmacht. Bei großen börsennotierten Unternehmen (Public Equity) zersplittert der breite Streubesitz de facto die Fähigkeit der Eigentümer, Entscheidungen in ihrem Interesse herbeizuführen. Bei Entscheidungskonflikten (z.B. Prestigeprojekte, Managergehälter) treten die eigentlichen Eigentümerinteressen nicht selten in den Hintergrund.

        Private Equity Investoren besitzen regelmäßig die Mehrheit der Anteile und können ihren Willen gegenüber dem Management kompromissloser durchsetzen bzw. das Management schneller austauschen. So können Private Equity Investoren mit unmittelbarer Konsequenz sicherstellen, dass sämtliche wesentlichen Unternehmensentscheidungen am zentralen Eigentümerinteresse – dem langfristen Erzielen einer maximalen Wertsteigerungen – ausgerichtet werden.

       

      Fazit: Die mit dem Eigenkapital verbundenen Eigentumsrecht verschaffen dem aktiven Investor systematisch bessere Voraussetzungen, eine maximale Rendite zu erzielen.

      Private Equity ist keinesfalls „alternativ“, sondern die Urform privatkapitalistischen Investierens. „Alternativ“ bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass Private Equity eine Alternative zu den klassische Kapitalmarktangeboten von Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen ist. Dabei werden sehr unterschiedliche Anlagekategorien unter der Bezeichnung „alternatives Investment“ in einen Topf geworfen. Die bekanntesten sind Hedge Fonds und Private Equity.

      Die Idee, Unternehmen Kapital gegen eine Beteiligung am Gewinn zur Verfügung zu stellen, geht auf den Beginn der Industrialisierung zurück. Beispiel Deutschland: Hier stellen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vornehmlich private Bankiers, abseits der noch unterentwickelten Börsen, Kapital für aussichtsreiche und für die damalige Entwicklung innovative Projekte zur Verfügung. Gewollt oder ungewollt leisteten sie dadurch einen schöpferischen Beitrag zur Entwicklung Deutschlands zur Industrienation. Man sprach von einer „Entfesselung der im Boden, im Handel und in der Dienstleistung liegenden Energien“. Das Resultat war ein neues Zeitalter, das Schlüsselbranchen wie die Dampfschifffahrt, die Eisenbahn, das Versicherungswesen, den Maschinenbau, die Montanindustrie und das Textilgewerbe hervorbrachte und die Basis für den allgemeinen Wohlstand breiter Bevölkerungskreise legte. Ein erfolgreiches „Start-up“ dieser Zeit war zum Beispiel die Firma Siemens.

      Entgeltliche Wertschöpfung findet in einer Marktwirtschaft ausschließlich in Unternehmen statt. Alle Arbeits- und Kapitaleinkommen (Löhne, Zinsen, Dividenden) haben ihren Ursprung im funktionierenden Wertschöpfungsprozess der Unternehmen einer Volkswirtschaft.

      Wem auch immer der Anleger sein Kapital anvertraut, ob Versicherung, Bank oder Fondsgesellschaft, alle müssen, um das Kapital nachhaltig „vermehren“ zu können, dieses indirekt oder direkt in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess einbringen. Das gilt im übertragenen Sinn auch für den Staat als Emittenten von Kapitalanlagen (z.B. Bundeswertpapiere, “Schatzbriefe“), denn die Unternehmenssteuern), die von Unternehmen oder den dort Beschäftigten abgeführt werden müssen, oder der Besteuerung des Unternehmen beim Verkauf realisierten Mehrwerts („Mehrwertsteuer“).

      Private Equity ist die direkte Beteiligung an der Quelle der Wertschöpfung im Unternehmen. Eigenkapitalinvestoren nehmen uneingeschränkt an der Unternehmensentwicklung teil. Verbunden mit ihren Eigentumsrechten haben sie systematisch die besten Voraussetzungen, um maximale Renditen zu erzielen.

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